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Warum sollen wir dankbar sein?
Dietlinde Schmalfuß-Plicht: Philosophischer Salon
Fr, 31.10.25 – Praxis Bedenk-zeit 18 Uhr bis ca. 22 Uhr
Im menschlichen Beziehungsgefüge hat Dankbarkeit einen gesellschaftlichen Wert.
Ist Dankbarkeit eine antrainierte Kulturtechnik oder eine Herzensangelegenheit? Ist sie eine selbstverständliche Pflicht oder Ausdruck der Wertschätzung einem anderen gegenüber? Ist sie gar eine Haltung?
Im Salon wollen wir nachdenken, ob dieser Wert Disposition, Emotion oder etwa eine moralische Norm ist.
Zur Person: Dietlinde Schmalfuß-Plicht (*1963), M.A. Nach Beendigung des Studiums der Literaturwissenschaft und Philosophie an der FernUni Hagen eröffnete sie 2009 die Philosophische Praxis MILAN in Erfurt. Schwerpunkte: Philosophische Einzelgespräche, Philosophische Gesprächskreise, Philosophieren mit Kindern, stete philosophische Auseinandersetzung mit dem Themenfeld „Sterben, Tod und Trauer“, Begleitung Trauernder, Vortragstätigkeit. Sie ist die Vorstandsvorsitzende des Berufsverbandes für Philosophische Praxis (BV-PP), Projektleiterin und Dozentin des „Bildungsgang Philosophische Praxis“ des BV-PP sowie Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP). Dietlinde Schmalfuß-Plicht ist Mitherausgeberin des „Jahrbuch der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis“.
Anmeldung per E-Mail unter: heidi.bennent[at]belgacom.net
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Warum philosophieren?
Dietlinde Schmalfuß-Plicht: Vortrag und Diskussion
Do, 30.10.25 – Frankenburg, Beginn: 19 Uhr
In diesem Vortrag wird der Wert des Philosophierens betrachtet, Philosophieren als tätige Weisheitsliebe, die uns aus dem Alltagsbewusstsein heraustreten lässt.
Die Frage lautet: Was macht die Philosophie im Elfenbeinturm? Sie gehört doch auf die Agora, auf den Markt!
Denn auf dem Markt treffen Menschen aufeinander. Sie können miteinander sprechen, disputieren, sich austauschen, interaktiv in Beziehung treten. Auf dem Markt begegnen uns die „Choses de la vie“ – die Dinge des Lebens – das, was die Menschen umtreibt, das, was sie be- und hinterfragen möchten, das, was sie voneinander trennt und das, was sie verbindet.
(Nähere Informationen erscheinen demnächst auf der Website der Frankenburg)
Anmeldung per E-Mail unter: info[at]frankenbuerger.de
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Heimatweh – eine philosophische Erzählung
Gespräch mit Prof. Dr. Alfred Hirsch: Buchvorstellung und Diskussion
Do, 18.09.25 – Frankenburg, Beginn: 19 Uhr
Es scheint, als sei uns die Heimat um willen der Heimatlosen gegeben.
Erst der Verlust, der Schwund oder die Zerstörung der Heimat stiften die besondere Sehnsucht der fortan Heimatfernen. Bereits die Geschichte des Wortes Heimat und später seine massenmediale Feier weisen darauf hin, dass der Heimat eine herausragende Bedeutung zugesprochen wird, wenn sie den Menschen durch Flucht und Vertreibung entrissen wird. So wie die vertraute Lebenswelt sich erst im mehr oder weniger bewussten Kontakt mit dem Fremden offenbart, so taucht Heimat erst durch die unterschiedlichsten Formen der Entheimatung auf.Prof. Dr. Alfred Hirsch lehrt Philosophie an der Universität Witten-Herdecke.
Anmeldung per E-Mail unter: info[at]frankenbuerger.de
Weitere Infos: »Heimatweh, eine philosophische Erzählung«Prof. Dr. Alfred Hirsch – Burg Frankenberg
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Brauchen wir ein neues Ethos?
Heidemarie Bennent-Vahle: Philosophischer Salon
So, 14.09.25 – Praxis Bedenk-zeit, 14 Uhr bis ca. 18 Uhr
Der Philosoph Martin Scherer plädiert für eine neue Kultur taktvoller Umgangsformen. Angesichts des rüden Tons voller Angriffslust und Zudringlichkeit in weiten Teilen der Gesellschaft wird dies zu einem höchst wichtigen Anliegen. Diese Notwendigkeit wird nochmals verstärkt, wenn man sich mit neueren Erkenntnissen zur menschlichen Emotionalität befasst, wie sie etwa von der Neurologin Lisa Feldmann Barrett vorgelegt werden.
Im Blick auf gelingende Beziehungen ist es unumgänglich, einmal grundlegend über das Zusammenspiel von Nähe und Distanz nachzudenken.
Nach einem kurzen Impulsvortrag meinerseits, der einige Thesen Feldmann-Barretts vorstellt, soll ein gemeinsames Gespräch zu Scherers Buch angeregt werden, das ich auf ‚Ethik Heute‘ rezensiert habe: Mehr Höflichkeit und Taktgefühl | Ethik Heute
Anmeldung per E-Mail unter: heidi.bennent[at]belgacom.net
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„Lachen und Weinen – Heiterkeit und Melancholie“
Heidemarie Bennent-Vahle: Philosophischer Salon
So, 15.06.25 – Praxis Bedenk-zeit, 14 Uhr bis ca. 18 Uhr (vielleicht im Garten)
Im Anschluss an das Thema ‚Humor‘, das wir im Dezember thematisiert haben, werden wir den Schwerpunkt nun auf die Melancholie legen. Wir werden der Frage nachgehen, ob bestimmte Formen der Traurigkeit, die oftmals als Depression ausgelegt werden, nicht vielmehr Ausdruck einer spezifischen existenziellen Hellhörigkeit sind, für die unsere Zeit kaum mehr ein Gehör ausbildet.
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