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Bernd Bösel: „Philosophie und Enthusiasmus“
25.4.24 – Beginn: 19:00 Uhr – Frankenburg: Vortrag
„Enthusiasmus im 21. Jahrhundert – Eine Herausforderung“
Die Philosophie wird oft als eine sehr trockene Angelegenheit dargestellt. Vergessen bleibt dabei, dass sie in der Antike auch als eine Lebensform praktiziert wurde, für die der Umgang mit den eigenen Emotionen angesichts der sozialen Umstände zentral war.
Als eine Art des „göttlichen Wahnsinns“ wurde der Enthusiasmus schon von Platon gewürdigt. Er galt als begehrenswert, weil er über den unmittelbaren Horizont hinausblicken lässt und Einblicke in die Ideen des Guten und Gerechten gewährt. Allerdings entzieht er sich den menschlichen Zugriffen auch gerne. Es braucht also eine eigene Umgangsform mit ihm. Der Enthusiasmus muss kultiviert werden, auch und gerade in den Zeiten, in denen er sich nicht von selbst einstellt. Für viele Epochen der Philosophiegeschichte und philosophische Lehren lässt sich eine solche Bemühung auch tatsächlich nachweisen.
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Natalie Knapp: „Spiritualität im 21.Jahrhundert – Eine Dehnungspraxis für den Verstand, das Herz und die Seele“
21.3.24 – Beginn: 19.00 Uhr — Frankenburg: Vortrag und Diskussion
Knapp schreibt: „In diesem Vortrag wird nicht die Religion im Mittelpunkt stehen. Es geht darum, ein sehr weites und inklusives Verständnis von Spiritualität zu entwickeln, in dem sich auch Agnostiker und Atheisten wiederfinden können. Ich verstehe Spiritualität als Möglichkeit und auch Fähigkeit eines Menschen, sich zu der größtmöglichen für ihn erfahrbaren Dimension in ein angemessenes Verhältnis zu setzen, für dieses Verhältnis einen Ausdruck finden und dafür die Verantwortung übernehmen.
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Michael Sandel „Das Ende des Gemeinwohls“
17.2.24 – 18 Uhr bis ca. 21 Uhr
Auf der Basis eines Interviews mit dem politischen Philosophen Michael Sandel, — geführt in der Sternstunde Philosophie — zu dessen Buch
„Vom Ende des Gemeinwohls. Wie die Leistungsgesellschaften unsere Demokratien zerreißen“ wollen wir einige zentrale Thesen Sandels diskutieren und der Frage nachgehen, wie den Schwierigkeiten in der aktuellen gesellschaftlichen Situation (emotionale Aufladung des öffentlichen Raumes, Polarisierung der Gesellschaft, Verlust des Gemeinsinns) begegnet werden könnte.
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Enthusiasmus im 21. Jahrhundert – Eine Herausforderung
16. November 2023 auf der Frankenburg in Aachen
Vortrag von Dr. Bernd Bösel
Die Philosophie wird oft als eine sehr trockene Angelegenheit dargestellt. Vergessen bleibt dabei, dass sie in der Antike auch als eine Lebensform praktiziert wurde, für die der Umgang mit den eigenen Emotionen angesichts der sozialen Umstände zentral war.
Als eine Art des „göttlichen Wahnsinns“ wurde der Enthusiasmus schon von Platon gewürdigt. Er galt als begehrenswert, weil er über den unmittelbaren Horizont hinausblicken lässt und Einblicke in die Ideen des Guten und Gerechten gewährt. Allerdings entzieht er sich den menschlichen Zugriffen auch gerne. Es braucht also eine eigene Umgangsform mit ihm. Der Enthusiasmus muss kultiviert werden, auch und gerade in den Zeiten, in denen er sich nicht von selbst einstellt. Für viele Epochen der Philosophiegeschichte und philosophische Lehren lässt sich eine solche Bemühung auch tatsächlich nachweisen.
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Auf Spurensuche. Philosophinnen der griechischen Antike
19. Oktober 2023 auf der Frankenburg in Aachen
Vortrag von Prof. Dr. Maria Nühlen
Die Geschichtsbücher berichten uns von weisen Männern alter Zeit, von großen Philosophen, die wesentlich die Geschichte des Abendlandes beeinflussten. Sie schweigen von den Frauen, die nachdachten und lehrten, schrieben und ebenfalls die Werte und das gesellschaftliche Miteinander in unserem Kulturraum prägten.
Die Namen und Werke der Frauen, Kleobuline und Phemonoe, Theano und Aisara, Arete und Pamphila, es wären noch mehr aufzuzählen, verschwanden im Laufe der Geschichte. Aber es lassen sich zahlreiche Spuren finden, die uns von ihrer philosophischen Tätigkeit Zeugnis ablegen.
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