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Über den Ort der Muße in unserem Leben – eine europäisch-indische Perspektive
Martin Kämpchen
Dienstag, 17. Mai 2022 — Burg Frankenberg – 19 Uhr — Vortrag und Gespräch
Muße wurde als Gegenpol zu Arbeit und Mühe schon von den alten Griechen und den christlichen Philosophen gesucht und gefordert. Nach dem Krieg hat Josef Pieper, auf Thomas von Aquin gründend, das Konzept der Muße neu belebt. In diesem Vortrag geht Martin Kämpchen der Frage nach, was in unserer modernen, digitalen Welt Muße bedeuten kann. Er vergleicht seine Beispiele mit der indischen Vorstellung von Muße und gelangt zu weiteren innovativen Gedanken zum Wert und der Gestalt der Muße heute.
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Besonnenheit – eine hochaktuelle Haltung
Heidemarie Bennent-Vahle – Philosophische Praxis Henri-Chapelle
Samstag, 14. Mai 2022 — Tagesworkshop für Frauen

Koordiniert v. Carola Lehmann. Hier bitte anmelden bzw. weitere Infos erfragen, wenn Interesse besteht: 0160 – 436 18 98 — carola.lehmann@gmx.net
inkl. Mittagessen und Kaffeetrinken (Kostenspanne je nach Teilnehmerinnenzahl: 55 – 80,- Euro)
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Selbsttäuschung — Eine philosophische Analyse
Kathi Beier – Vortrag und Gespräch
Donnerstag, 28. April 2022 — Burg Frankenberg — 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Eine Person, die sich selbst täuscht, macht sich etwas glauben, von dem sie weiß oder zumindest ahnt, dass es falsch ist. Sie schafft es, wie Immanuel Kant sagt, „sich selbst blauen Dunst vorzumachen“. Wie aber ist es möglich, gegen alle verfügbaren Gründe einer Wahrheit auszuweichen?
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Würde als Entwicklungschance im Bildungssystem
Philosophische Praxis — Henri-Chapelle
3. April 2022 — 14 Uhr bis 18 Uhr — Gesprächskreis mit Marco Haake
Bildung soll Menschen in die Lage versetzen, gute Entscheidungen auf der Basis von Wissen und Kompetenzen zu treffen. Ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an gesellschaftlichen sowie vor allem politischen Prozessen soll durch das Durchlaufen von Institutionen des Bildungssystem ermöglicht werden. Diese Ziele stehen sicherlich im Einklang mit den verschiedenen Vorstellungen über den Würdebegriff. Die an Bildungsinstitutionen beteiligten Menschen machen jedoch immer wieder Erfahrungen, die sie als wenig würdevoll oder sogar entwürdigend erleben. Entspricht dieser subjektive Eindruck auch einer intersubjektiven Wirklichkeit? Ist es möglich, dass Intentionen und reale Ergebnisse des Bildungssystems tatsächlich weit auseinanderdriften? Gibt es Ideen und Vorstellungen, wie ein Bildungssystem wirken müsste, damit die Intentionen auch zu realen Ergebnissen werden?
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Warum Philosophieren lebensnotwendig ist — das Projekt Philosophischer Praxis
Kamingespräch
Haus Rue Graet, So 05.12.2021 – 14:00 – 18:00 Uhr
„Ein Leben ohne Denken ist durchaus möglich; es entwickelt dann sein eigenes Wesen nicht – es ist nicht nur sinnlos, es ist gar nicht recht lebendig. Menschen, die nicht denken, sind wie Schlafwandler.“
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