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Eifersucht — ein auswegloses Drama?
Willi Achten und Heidemarie Bennent-Vahle
9. Juni 2022 — Burg Frankenberg — Lesung und Gespräch — 19.00 Uhr/Einlass 18.30
Willi Achtens neuer Roman Das einfache Leben erzählt eine Geschichte über die destruktive Macht der Eifersucht. Es geht um eine Emotion, die oftmals ungelüftet in den Abgründen der Seele wütet und verheerende Folgen nach sich ziehen kann. Im geschilderten Fall bricht erst in der Folgegeneration das ganze Drama auf. Die Schatten der Vergangenheit holen den Protagonisten ein und zerstören seine Wunschvorstellung von einem einfachen, naturnahen Leben in vertrauter Umgebung. Nuancenreich leuchtet der Roman das Phänomen der Eifersucht aus.
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Martin Kämpchen: Mein Leben in Indien. Zwischen den Kulturen zu Hause
Martin Kämpchen – Lesung und Gespräch
Mittwoch, 18. Mai 2022 — Philosophische Praxis Henri-Chapelle — 19 Uhr
Als Martin Kämpchen 1971 als Student zum ersten Mal nach Indien fuhr, ahnte er nicht, dass er fünfzig Jahre bleiben würde. Als Deutschlektor in Kalkutta, Student in Madras und seit 1980 als Schriftsteller und Übersetzer, Journalist und Sozialarbeiter in Santiniketan hat er viele Stationen durchlaufen.
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Über den Ort der Muße in unserem Leben – eine europäisch-indische Perspektive
Martin Kämpchen
Dienstag, 17. Mai 2022 — Burg Frankenberg – 19 Uhr — Vortrag und Gespräch
Muße wurde als Gegenpol zu Arbeit und Mühe schon von den alten Griechen und den christlichen Philosophen gesucht und gefordert. Nach dem Krieg hat Josef Pieper, auf Thomas von Aquin gründend, das Konzept der Muße neu belebt. In diesem Vortrag geht Martin Kämpchen der Frage nach, was in unserer modernen, digitalen Welt Muße bedeuten kann. Er vergleicht seine Beispiele mit der indischen Vorstellung von Muße und gelangt zu weiteren innovativen Gedanken zum Wert und der Gestalt der Muße heute.
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Besonnenheit – eine hochaktuelle Haltung
Heidemarie Bennent-Vahle – Philosophische Praxis Henri-Chapelle
Samstag, 14. Mai 2022 — Tagesworkshop für Frauen

Koordiniert v. Carola Lehmann. Hier bitte anmelden bzw. weitere Infos erfragen, wenn Interesse besteht: 0160 – 436 18 98 — carola.lehmann@gmx.net
inkl. Mittagessen und Kaffeetrinken (Kostenspanne je nach Teilnehmerinnenzahl: 55 – 80,- Euro)
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Selbsttäuschung — Eine philosophische Analyse
Kathi Beier – Vortrag und Gespräch
Donnerstag, 28. April 2022 — Burg Frankenberg — 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Eine Person, die sich selbst täuscht, macht sich etwas glauben, von dem sie weiß oder zumindest ahnt, dass es falsch ist. Sie schafft es, wie Immanuel Kant sagt, „sich selbst blauen Dunst vorzumachen“. Wie aber ist es möglich, gegen alle verfügbaren Gründe einer Wahrheit auszuweichen?
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