Über den Ort der Muße in unserem Leben – eine europäisch-indische Perspektive

Dienstag, 17. Mai 2022Burg Frankenberg – 19 Uhr — Vortrag und Gespräch

Muße wurde als Gegenpol zu Arbeit und Mühe schon von den alten Griechen und den christlichen Philosophen gesucht und gefordert. Nach dem Krieg hat Josef Pieper, auf Thomas von Aquin gründend, das Konzept der Muße neu belebt. In diesem Vortrag geht Martin Kämpchen der Frage nach, was in unserer modernen, digitalen Welt Muße bedeuten kann. Er vergleicht seine Beispiele mit der indischen Vorstellung von Muße und gelangt zu weiteren innovativen Gedanken zum Wert und der Gestalt der Muße heute.

Biographische Notiz

Martin Kämpchen wurde in Boppard am Mittelrhein geboren, studierte Literatur und Theater in Wien und Paris und ging nach dem Doktorat nach Kalkutta, um als Deutschlektor zu wirken. In Indien studierte er Religionswissenschaft und wohnt seit 1980 in Santiniketan/West-Bengalen als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. Er übersetzte Ramakrishna und Tagore aus dem Bengalischen, schreibt über christlich-hinduistische und deutsch-indische Dialogthemen. Zum indischen Kulturleben schreibt er seit 25 Jahren in der FAZ. Sein letztes Buch ist Was das Leben leuchten lässt (2019). Website www.martin-kaempchen.com.

Keine Anmeldung erforderlich: Burg Frankenberg – Kultur und Begegnung