„Über den Ort der Muße in unserem Leben – eine europäisch-indische Perspektive“

Martin Kämpchen

Burg Frankenberg, Di 05.05.2020 – 19 Uhr

Muße wurde als Gegenpol zu Arbeit und Mühe schon von den alten Griechen und den christlichen Philosophen gesucht und gefordert. Nach dem Krieg hat Josef Pieper, auf Thomas von Aquin gründend, das Konzept der Muße neu belebt.

In diesem Vortrag
geht Martin Kämpchen der Frage nach, was in unserer modernen, digitalen Welt Muße bedeuten kann. Er vergleicht seine Beispiele mit der indischen Vorstellung von Muße und gelangt zu weiteren innovativen Gedanken zum Wert und der Gestalt der Muße heute. Martin Kämpchen studierte Literatur und Theater in Wien und Paris
und ging nach dem Doktorat nach Kalkutta, um als Deutschlektor zu wirken. In Indien studierte er Religionswissenschaft und wohnt seit 1980 in Santiniketan/West-Bengalen als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. Er übersetzte Ramakrishna und Tagore
aus dem Bengalischen, schreibt über christlich-hinduistische und deutsch-indische Dialogthemen. Zum indischen Kulturleben schreibt er seit 25 Jahren in der FAZ.

Goffartstraße 45 – Aachen
Eintritt: VVK 8–6 €; AK 10–8 €

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