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Philosophie in der Burg – Vom Wert des Zuhörens
Burg Frankenberg, Do 15.11.2018, 19:00h
Vortrag – Diskussion
„Einer der Gründe, warum man in der Konversation so selten verständige und angenehme Partner findet, ist, dass es kaum jemanden gibt, der nicht lieber an das dächte, was er sagen will, als genau auf das zu antworten, was man zu ihm sagt. Die Feinsten und Gefälligsten begnügen sich damit, während man es ihrem Auge und Ausdruck ansehen kann, dass ihre Gedanken nicht bei unserer Rede sind, sondern sich eifrig mit dem beschäftigen, was sie sagen wollen. Sie sollten bedenken, dass es ein schlechtes Mittel ist, anderen zu gefallen oder sie zu gewinnen, wenn man sich selbst so sehr zu gefallen sucht, und dass die Kunst, gut zuzuhören und treffend zu antworten, die allerhöchste ist, die man im Gespräch zeigen kann.“
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(François de la Rochefoucauld) -
Selbsterkenntnis für Mutige
- Ethik heute 3./4. November 2018, Sa. 11h bis 17h, So. 10 bis 13:30h
- Frauenbildungshaus Zülpich Fr 12.4. 19h – So 14.4.19 15h
Selbstverwirklichung ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Doch was bedeutet es überhaupt, sich selbst zu verwirklichen? Und was meinen wir damit, wenn wir davon sprechen, uns selbst nah oder fremd zu sein? In unserer Gesellschaft, in der es um Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung geht, ist die Gefahr groß, dass wir hochgesteckten Idealen hinterherlaufen. Indem wir gedankenlos den Imperativen der Leistungsgesellschaft folgen, verlieren wir nicht nur den Kontakt zu uns selbst, sondern auch zu den Menschen um uns herum.
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Welche Art von Bildung brauchen wir?
26. – 28. Oktober 2018 in Baunatal
Bildung und Weiterbildung in Philosophischer Praxis
XXXIII. Kolloquium der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis
„Eines der größten Probleme der Erziehung ist, wie man die Unterwerfung unter den gesetzlichen Zwang mit der Fähigkeit, sich
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der Freiheit zu bedienen, vereinigen könne.“ (Kant) -
In der Emotion gefangen
Psychogramm eines Rachsüchtigen
Willi Achten zeichnet in seinem neuen Roman „Nichts bleibt“ das Portrait eines Menschen, der in Rachsucht gefangen ist. Die Philosophin Heidemarie Bennent-Vahle stellt das Werk vor. Sie erklärt, wie Zorn und Vergeltungssucht Oberhand gewinnen können, wenn man die eigene Verletzlichkeit, Trauer und Hilflosigkeit verleugnet.
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