Philosophie in der Burg – Vom Wert des Zuhörens

Burg Frankenberg, Do 15.11.2018, 19:00h

Vortrag – Diskussion

„Einer der Gründe, warum man in der Konversation so selten verständige und angenehme Partner findet, ist, dass es kaum jemanden gibt, der nicht lieber an das dächte, was er sagen will, als genau auf das zu antworten, was man zu ihm sagt. Die Feinsten und Gefälligsten begnügen sich damit, während man es ihrem Auge und Ausdruck ansehen kann, dass ihre Gedanken nicht bei unserer Rede sind, sondern sich eifrig mit dem beschäftigen, was sie sagen wollen. Sie sollten bedenken, dass es ein schlechtes Mittel ist, anderen zu gefallen oder sie zu gewinnen, wenn man sich selbst so sehr zu gefallen sucht, und dass die Kunst, gut zuzuhören und treffend zu antworten, die allerhöchste ist, die man im Gespräch zeigen kann.“
(François de la Rochefoucauld)


Gilt diese Beobachtung de la Rochefoucaulds nicht mehr denn je? Welche besondere Bedeutung kommt dem Hören zu? Was heißt es eigentlich, zuzuhören? Muss es gelernt und geübt werden? Worin liegt die Besonderheit dieses Weltzugangs?
Inspiriert durch die Gedanken einiger Denker und Dichter, aber auch durch naturwissenschaftlic­he Quellen wollen wir über diese Fragen nachdenken und uns austauschen.

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