Vergangene Veranstaltungen

Vom Wert der Besonnenheit

Philosophischer Salon

Vortrag und Diskussion in Henri-Chapelle

Haus Rue Graet 1 – So, 17.10.2021

Heute hören viele gerne auf ihr Bauchgefühl, folgen einem modischen Relativismus und weisen alle allgemeingültigen Wissensansprüche energisch zurück. Während das Leben auf unserem Planeten mittlerweile empfindlich bedroht ist und entschlossenes, gemeinsames Handeln immer dringlicher wird, begegnen unzählige Menschen den allgemeinen Leitlinien der Wissenschaft mit gesteigerter Skepsis.

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Vergangene Veranstaltungen

[ABGESAGT] Besonnenheit – eine politische Tugend

Vortrag und Salongespräch mit Dr. Heidemarie Bennent-Vahle (Henri-Chapelle, Belgien)

Der Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie knüpft an die Tradition der europäischen Salons an und will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik fördern.

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„Über den Ort der Muße in unserem Leben – eine europäisch-indische Perspektive“

Martin Kämpchen

Burg Frankenberg, Di 05.05.2020 – 19 Uhr

Muße wurde als Gegenpol zu Arbeit und Mühe schon von den alten Griechen und den christlichen Philosophen gesucht und gefordert. Nach dem Krieg hat Josef Pieper, auf Thomas von Aquin gründend, das Konzept der Muße neu belebt.

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„Besonnenheit, Gelassenheit, Humor – drei unerlässliche Tugenden“

Workshop

13.03.2020 bis 15.03.2020 – Philosophie-Wochenende im Frauenbildungshaus Zülpich (nur für Frauen)

Wer wünscht sich nicht, gelassen in Stresssituationen zu bleiben, humorvoll zu reagieren und besonnen zu agieren. Auch in der Politik wünschen wir uns manchmal mehr Besonnenheit und beobachten derzeit mit Sorge, was auf dem Spiel steht, wenn sie offenbar fehlt.

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„Wahnsinn“ oder „Wahrsinn“? – Zur Bedeutung informeller Wissensformen“

Fabian Erhardt

Burg Frankenberg, Do 27.02.20 – 19 Uhr

Der Begriff „informelle Wissensformen“ mag auf den ersten Blick sperrig erscheinen, doch wir sind bestens vertraut mit dem, was er zu bezeichnen sucht: Intuitionen, Ahnungen, Vermutungen, Anmutungen. In diesen „Wissensformen“ halten wir regen Kontakt zu einer grundlegenden Fragwürdigkeit, die alle unsere Verstehensbemühungen durchzieht – „dunkel zwar und impressiv, aber erstfündig und vorsprünglich“.

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5 Einheiten zum Philosophieren mit Kindern.

Anke Buchsteiner und Heidemarie Bennent-Vahle

Kurs für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren

Burg Frankenberg, montags 02.03.2020 bis 30.03.2020 – 16:15  Uhr bis 17:45 Uhr

„Was war ich, bevor ich geboren wurde?“, „Hat die Zeit einen Anfang?“, „Muss man immer die Wahrheit sagen?“, „Was sind Gedanken?“ – Dies sind nur einige Beispiele für philosophische Fragen, die Kinder ganz selbstverständlich stellen.

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„Poesie des Alterns. Strategien aus dem vormodernen China“

Prof. Dr. Gudula Linck

Burg Frankenberg,Do 23.05.2019, 19:00h

„Poesie“ im Titel meines Vortrags zielt auf zwei Besonderheiten der vormodernen chinesischen Gelehrtenkultur: erstens auf eine auch im Alter fortgesetzte Poetisierung des Alltags; zweitens liegen dem Vortrag ausschließlich chinesische Gedichte zugrunde, vorrangige Kunstform dieser Gelehrtenkultur. – Die Gedichte neun chinesischer Gelehrtenpersönlichkeiten von Tao Yuanming (365-427) bis Yuan Mei (1716-1797) zeigen Strategien im Umgang mit der vorgerückten Lebenszeit, die – sogar von heute aus geblickt – Lust machen auf Nachahmung.

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„Ethik der Fürsorge“

Prof. Ute Gahlings:

Burg Frankenberg, Do 21.03.2019, 19:00h

„Fürsorge ist eine in jeder Kultur vollzogene menschliche Praxis, die auf die Verletzlichkeit und Bedürftigkeit des Menschen reagiert. Mit Bezug auf diese grundlegende Form der Zuwendung, Bezogenheit und Interaktion handelt es sich bei der Ethik der Fürsorge nicht um eine besondere Ethik-Variante oder um eine, anderen Ethiken zur Seite gestellte zusätzliche Position. Der Vortrag befasst sich vielmehr mit der Fürsorge als Basis und Ausgangspunkt jeder Beschäftigung mit ethischen Fragen.“

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